Servicestelle für gehörlose und hochgradig hörgeschädigte StudentInnen in Hamburg
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NäCHSTE GEBäRDEN- UND SPRECHSTUNDEN: Sprechzeiten
in der vorlesungsfreien Zeit: Offene
Gebärden-/Sprechstunden montags 17-18 Uhr. Individuelle
Termine nach Absprache.
Eine detailliertere Übersicht
der Sprechstunden, Änderungen hier.
Kontaktmöglichkeiten (Email):
simone.braeunlich@googlemail.com oder
sabrina.eifler@studium.uni-hamburg.de
Beschluss von der internationalen Konferenz zur Bildung und Erziehung Gehörloser (ICED)?!
>> Historischer Tag für die Gehörlosen weltweit
(News von Lutz Pepping)
"Es ist ein historischer Tag für die Gehörlosen weltweit. Die
internationale Konferenz zur Bildung und Erziehung Gehörloser
(ICED) hat am 20. Juli 2010 beschlossen, die Beschlüsse des
Mailänder Kongresses von 1880 aufzuheben.
Damals beschlossen die anwesenden Gehörlosenlehrer, dass nur
noch oral unterrichtet werden sollte. Das sollte der Todesstoß für
die Gebärdensprache und ein Berufsverbot für die damals
unterrichtenden gehörlosen Lehrer werden.
Gestern hat sich die Konferenz eindeutig von diesen Beschlüssen
distanziert, wie folgt:" (siehe Anhänge)
>> Erster binationaler Austausch tauber gebärdensprachiger StudentInnen <<
(von Melanie Drewke und Lutz Pepping)
Vom 17. bis 21. März 2010 haben sich zum ersten Mal taube gebärdensprachige StudentInnen aus Hamburg und Wien getroffen. Das Treffen fand in Wien statt und war von der Hamburger interessengemeinschaft der Deaf studentInnen (iDeas) und dem Verein österreichischer gehörloser Studierender (VÖGS) organisiert worden.
In der Zeit vom 19. bis 23. Mai 2010 fand der zweite Teil des binationalen Austauschs zwischen Hamburg und Österreich statt – die im VÖGS zusammengeschlossenen tauben Studierenden machten sich auf den Weg in die Hansestadt. iDeas hatte seit dem Besuch in Wien begeistert Vorbereitungen für diese Zusammenkunft
getroffen.
>> Gehörlose Menschen in der Politik - ein Wagnis?
Unterschiedliche Sprachen, unterschiedliche Kulturen, unterschiedliche Menschen. All dies bringt nicht nur eine unglaubliche Vielfalt in oftmals statisch gelähmte Parlamente, sondern sorgt auch dafür, dass vielfältige Interessen verschiedener Menschen wahrgenommen und berücksichtigt werden. Doch wer meint, dass politische Beteiligung für Gehörlose eine nahezu unüberwindbare Festung ist, räumt nicht nur ein, dass Gehörlose noch lange nicht gleichberechtigt sind, sondern macht sich unbewusst auch der Diskriminierung einer sprachlichen und kulturellen Minderheit schuldig.
>> Designated Interpreter – ein Modell für das Dolmetschen an der Hochschule?!
"Designated Interpreter (DI)" – was ist das denn? Und warum als Modell für die Zusammenarbeit mit tauben/gehörlosen StudentInnen – ist ein DI nicht eigentlich was für Führungskräfte? Warum lohnt sich ein DI an der Uni? Und wie kann das funktionieren?
Nähere Informationen zum Vortrag am 9. Juni 2010 hier.
Es wurde ein weiterer Artikel vom iDeas-Mitglied Daniel Canal veröffentlicht.
"Daniel Canal segelt, surft, liebt das Meer. Kapitän wäre er gern geworden, aber auch Technik und Elektronik faszinieren ihn. Nun studiert er im zweiten Semester Schiffbau an der Technischen Universität Harburg. Keine ungewöhnliche Geschichte soweit – bis auf ein Detail: Der 22-Jährige ist von Geburt an gehörlos. ..."